Persönliches Profil 

Nach dem Studium der Rechtswissenschaft in Bielefeld, der Refendarzeit und dem 2. Staatsexamen war ich Wissenschaftlicher Assistent an der Fakultät für Rechtswissenschaft der Universität Bielefeld am Lehrstuhl von Prof. Dr. Vassilios Skouris, bei dem ich mit dem Thema: „Die Nichtigkeit subor- dinationsrechtlicher Verträge nach dem Verwaltungsverfahrensgesetz“ promovierte.

1985 ging ich einem Ruf von Prof. Dr. Beys folgend als verantwortlicher Referent für öffentliches Recht an das Institut für Verfahrensrechtliche Studien nach Athen. Bald erlag ich jedoch der Versuchung nach praktischen Herausforderungen. Nach kurzer Suche übernahm ich die Position des Organisationsleiters eines stahlverarbeitenden Betriebes im Bereich Industrieanlagen der griechischen Tochtergesellschaft eines deutschen Großkonzerns. Nach erfolgreicher Implementierung eines computer- gestützten MIS (Management Information System) inklusive Personalverwaltung wechselte ich in die Rechtsabteilung der Firmenzentrale.

Die Gesellschaft war der seinerzeit größte Anlagenbauer in Griechenland und führte schwerpunktmäßig im arabischen Raum  sowie in Griechenland technische Großprojekte (Erdöl- und Gaspipelines, Raffinerien, Meerwasserentsalzungsanlagen, Kraftwerke, Windparks, etc.) aus. Das juristische Management der entsprechenden umfangreichen Vertragswerke, Konsortialverträge mit internationaler Beteiligung sowie der Verträge mit den Kunden, ’von der Wiege (Ausschreibung) bis zur Bahre’ (in der Regel internationales Schiedsverfahren) war über viele Jahre die verantwortungsvolle Aufgabe, der ich mich zusammen mit einem erfahrenen griechischen Kollegen, von dem ich viel gelernt habe, mit ganzer Kraft widmete.

Als die Gesellschaft aus konzerninternen Gründen aufgelöst wurde, wechselte ich zunächst als juristischer Berater zu einer internationalen Halbleiter-Firma und trat kurz danach in die Kanzlei meines vorgenannten griechischen Kollegen ein. Dort war ich hauptsächlich tätig in der Beratung von Firmen [vorrangig im (Werk-) Vertragsrecht und in ihren internationalen Beziehungen], Schlichtung und alternativer Konfliktbeilegung (ADR), internationalen Schiedsverfahren, etc.

Die deutsche Anwaltszulassung habe ich – mit Unterbrechungen – seit 1983, die griechische hatte ich seit 2003. Ich bin in deutscher, englischer und griechischer Sprache verhandlungssicher. Zurück in Deutschland möchte ich meine Erfahrungen nunmehr auch hiesigen Mandanten zur Verfügung stellen sowie neue Tätigkeitsfelder erschließen.